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1906 Am 10. Dezember 1906 wurde im Gasthaus Adler der Zimmerstutzenverein Gruibingen von folgenden Mitgliedern gegründet: Thomas Schall, Karl Straub,Wilhelm Nägele, Johannes Schloz, Fritz Eberhard, Paul Schall, Otto Moll, Jakob Moll, Gustav Nägele, Christo Spengler jun., Jakob Wolf, Friedrich Moll, Michael Moll, Georg Moll (Straßenwart), Christoph Spengler, Christoph Übele, Andreas Moll, Gottlieb Straub, Heinrich Müller, Karl Straub (Gipser), Eduard Schall, Albert Gölz, Georg Halder, Georg Moll (Gipser), Wilhelm Gunzenhauser, Jakob Halder, Wilhelm Bäuerle, Gotthilf Zimmermann, Friedrich Bötzel. Das Amt der Vereinsführung übernahm erstmals Jakob Halder.Als Vereinslokal wurde das Gasthaus Adler festgelegt, wo auch geschossen wurde. Das erste Schießen wurde bereits am 19. und 29. Dezember 1906 ausgetragen. 1907 In diesem Jahr wurde ein Zimmerstutzen zum Preis von 52,75 Mark angeschafft. Damals herrschte bereits reger Schießbetrieb. Das Sitzungslokal war immer das Gasthaus Adler. 1908 Am 15. März und am 22. November wurde ein Vereinsschießen ausgetragen. Am 1. November erging folgender Vereinsbeschluss: „Wer unentschuldigt von einer Versammlung fernbleibt, wird mit 20 Pfennigen bestraft!“ 1909 Am 9. Januar wurde beschlossen, dass der Verein beim Oberamt Göppingen angemeldet werden soll. Ferner wurde beschlossen, dass derjenige, der länger als einen Monat krank ist, vom Beitrag befreit wird. 1910 Es wurde festgelegt, dass jeder Militärdienstleistende, der länger als 1 Jahr Mitglied im Verein ist, 1 Mark bekommt. Zum ersten Vorstand wurde Gotthilf Zimmermann gewählt. 1911 Am 31. Dezember betrug das Gesamtvermögen des Vereins 564,80 Mark. 1912 Am 1. Januar wurde beschlossen, dass das Preisschießen nur noch innerhalb des Vereins stattfindet. Zum 1. Vorstand Gustav Nägele gewählt. 1914 Am 1. Januar wurde als Patenverein der Schützenverein Mühlhausen vorgeschlagen, als Festredner und Festleiter die Lehrer Schmierer und Möbus. 43 Mitglieder erklärten sich bereit, eigene Schützenjoppen und eine Schützenmütze anzuschaffen. Am 1. Juni fand die Fahnenweihe in Verbindung mit einem Preisschießen statt. Die Fahne kostete 537,50 Mark. Von 1914 bis 1918 fand wegen des Krieges kein Schießbetrieb statt.
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