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1945 Der Verein wurde von den Alliierten verboten und wurde somit aufgelöst. 1952 Nach der Wiedergründung am 1. März führte Gustav Straub den Verein als Vorstand an. Damals wurde im Garten des Adlerwirts geschossen. Zum Kauf eines Luftgewehres wurde ein Darlehen von 140 DM von Thomas Schall aufgenommen. Ab sofort herrschte wieder reger Schießbetrieb. Das Sterbegeld wurde wieder eingeführt und auf 25 DM festgelegt und jeweils auf die Mitglieder umgelegt. Am 24. August wurde mit dem Auto vom Adlerwirt ein Preisschießen in Dürnau besucht. Am 14. September war der erste Vereinsausflug nach Heidenheim in das Naturtheater und in die Charlottenhöhle ein Höhepunkt. Am 3. September wurde beschlossen, dem Hohenstaufengau beizutreten. Es wurde eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Am 7. September nahm man an einem Preisschießen in Eschenbach teil. Am 19. Oktober wurde ein vereinsinternes Geflügelschießen abgehalten. Auch in Hohenstaufen wurde das Preisschießen besucht. Es ist festgehalten, dass im Adler diese Preisschießen recht feuchtfröhlich geendet haben. Um 205,-- DM wurde ein neues Luftgewehr angeschafft. 1953 Anlässlich der Generalversammlung am 15.02. wurde von Thomas Schall die Gründung eines Voralbgaues angeregt. Das erste öffentliche Auftreten nach der Wiedergründung des Schützenvereins war am 17. Mai in Verbindung eines Gartenfestes in Adlerwirts Garten mit den Vereinen Hohenstaufen, Dürnau, Auendorf, Wiesensteig, Eschenbach, Boll, Ottenbach, Reichenbach, Bezgenriet, Altenstadt, Deggingen, Göppingen und Jebenhausen. Auch in diesem Jahr wurden Preisschießen in Dürnau und Boll besucht. 1954 Bei der Generalversammlung wurden 6 Mitglieder beauftragt, einen Platz für einen neuen Schießstand zu suchen. In diesem Jahr erfolgte auch der Beitritt zum Württembergischen Schützenverband. Am 11. April fand in Boll der Kreisschützentag statt. 1955 Am 30.01. wurden die Schützenvereinsvorstände der umliegenden Ortschaften für 14.00 Uhr in das Gasthaus Adler zwecks Gründung des Voralbgaues eingeladen. Am 14.12 wurde dann im Gasthaus Adler der Voralbgau gegründet. Es wurde beschlossen, jeweils ein Sommer- bzw. ein Herbstschießen abzuhalten. Der Verein nahm am Preisschießen in Weilheim, Heiningen, Deggingen und Dürnau teil. Auch beim Gauschießen in Süßen wurden Erfolge erzielt. 1956 Das Bezirksschießen in Geislingen und das Landesschießen in Heidenheim wurde mit 50 Teilnehmern besucht. Ein Freundschaftsschießen gegen Heiningen wurde im Gasthaus zur Krone abgehalten und konnte siegreich beendet werden. Der Abschluss dieser Begegnung soll dann wieder im Adler bis in den nächsten Tag gegangen sein. 1957 Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums am 18. und 19. Mai wurden Thomas Schall, Wilhelm Nägele, Albert Gölz, Wilhelm Straub und Johannes Schopp zu Ehrenmitgliedern ernannt. Gustav Nägele und Andreas Moll wurden zu Ehrenvorständen ernannt. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden folgende Mitglieder geehrt: Johannes Zimmermann, Gustav Straub, Gottlieb Moll, Fritz Straub, Fritz Mann, Gottfried Geiger und Jakob Kessler. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Georg Böhringer, Fritz Böhringer, Georg Moll, Fritz Moll (Baumwart), Fritz Moll (Huber Fritz), Hermann Straub, Gustav Straub jun.. Am 17. Juni besichtigte man mit Bürgermeister Knaus den Platz für das Schießhaus. Am 25. Juni wurde vom Gemeinderat das Bauland für das Schießhaus genehmigt. 1958 Am 12.01. wurde der Bauausschuss zusammengestellt. Die Genehmigung und der Baubeginn erfolgten im April. Am 29. November konnte man das Richtfest feiern. Das Freundschaftsschießen gegen Wiesensteig und Dürnau wurde gewonnen. 1959 Anlässlich des am 1. August stattfindenden Richtfest-Schießens überreichte Bürgermeister Knaus dem Schützenverein im Namen der Gemeinde eine Spende in Höhe von DM 1.000,--. Es fand ein Freundschaftsschießen gegen Auendorf statt. Beide Kämpfe wurden gewonnen. 1960 Vom Toto- und Lottoverband erhielt der Verein einen Zuschuss in Höhe von DM 2.500,--. Das 1. Kornbergwanderpokalschießen am 13. März in Eschenbach mit den Teilnehmern Gruibingen – Dürnau - Eschenbach wurde von Gruibingen mit 1028 : 992 : 1010 Ringen gewonnen. Bester Schütze war Rudolf Fischer mit 134 Ringen. Bei den Vereinsmeisterschaften siegte Hans Gölz mit 133 Ringen vor Hans Moll II mit 131 Ringen, Alois Hummel mit 131 Ringen und Ernst Moll mit 130 Ringen. Am 4. Dezember war man beim Kornbergpokal wieder erfolgreich. Bester Schütze war Hans Straub II mit 131 Ringen. Am 1. Mai verunglückte im Alter von 22 Jahren das Vereinsmitglied Fritz Mohring tödlich. 1961 Am 5. und 6. August fand die offizielle Einweihung des Schießhauses, verbunden mit einem Preisschießen, statt. Beim Bundesschießen in München nahmen 10 Vertreter unseres Vereines am historischen Festzug teil. Bei den Kreismeisterschaften konnte sich Hans Gölz mit 134 Ringen zu den Bezirksmeisterschaften qualifizieren. Am 15. Oktober wurde das 1. Kirchweihschießen abgehalten. In der Jugend siegte Otto Moll (Acciser) mit 45 Ringen und einem 132 Teiler. 1962 Der Kornbergpokal ging endgültig an Eschenbach. Am 31. März fand ein Freundschaftsschießen gegen Gosbach statt. Im Ausschuss wurde beschlossen, eine Teilermaschine zu kaufen. Bei den Fahnenweihen in Dürnau und Hattenhofen sowie bei der Schießhauseinweihung war man beteiligt. Am 9. Oktober fand der erste Rundenwettkampf unter neutraler Aufsicht von Adolf Stohrer aus Eschenbach statt, die vier Gruibinger Schützen erzielten 1052 Ringe. Am 2.12. wurde beim Kornbergpokalschießen auch Boll zugelassen. Es gewann Eschenbach vor Dürnau, Gruibingen und Boll. 1963 In diesem Jahr wurde ein Baugesuch betreffend Erstellung einer KK-Bahn eingereicht. Am 5. Mai qualifizierte sich Hermann Moll mit 130 Ringen zu den Bezirksmeisterschaften. Beim Landesschießen in Nürtingen holte sich Ernst Moll den 1. Preis. Am 11. August fand ein Seilziehwettbewerb unter den Gruibinger Vereinen statt, bei dem der Schützenverein als Sieger hervorging. Am 1. Juli verunglückte unser Mitglied Daniel Alesi bei Kanalarbeiten tödlich. 1964 Im August wurde mit dem Bau der KK-Bahn begonnen. Am 30. April wurde für die KK-Bahn das angrenzende Grundstück am Schützenhaus von Hilde Maier erworben. Beim Voralbgauschießen am 25. und 26. Juli siegten Dieter Gräwe mit 50 Ringen vor Hans Schulz und Hubert Hagenmayer mit je 49 Ringen. Das Ehrenmitglied Hans Moll (USA) besuchte den Verein. Am 1. April verunglückte unser Mitglied Wilhelm Späth tödlich. 1965 Bei der Generalversammlung am 20. Januar wurden Fritz Moll (Baumwart) und Fritz Böhringer zu Ehrenmitgliedern ernannt. Bei den Gaujugendmeisterschaften belegte Walter Schneider den 4. Platz und wurde für einen Vergleichskampf zwischen Göppingen und Esslingen nominiert. Karl Renner wurde am 30. Mai in Deggingen Gaujugendschützenkönig. Der Bau der KK-Bahn geht sehr langsam voran. 1966 Bei den Gaumeisterschaften in Geislingen belegte Ernst Bötzel den zweiten Platz mit 140 Ringen. Am 6. und 7. August konnte der Schützenverein sein 60-jähriges Bestehen und die Einweihung einer vollautomatischen KK-Bahn feiern. Unter den Gästen aus nah und fern konnte Vorstand Hermann Straub auch das damals 89-jährige Ehren- und Gründungsmitglied Thomas Schall begrüßen. Am Schießen beteiligten sich über 210 Schützen. Am 11. Dezember wurde das erste Gruibinger Vereinspokalschießen durchgeführt. Es siegte der TSV. Vereinsmeister wurde Werner Minkler mit 136 Ringen und Karl Renner mit 139 Ringen als Jugendschütze. Dieter Körner qualifizierte sich für die Bezirksmeisterschaften. Ernst Bötzel und Hans Gölz konnten sich für die Landesmeisterschaften qualifizieren. Werner Minkler hat sich bereiterklärt, einen dritten KK-Stand zu bauen. Am 26. September wurde im Schützenhaus eingebrochen. 1967 Am 30. April wurde das 2. Wanderpokalschießen durchgeführt. Beim Gauschießen am 6. Mai in Wiesensteig belegte Fritz Schall den 1. Preis in der Festscheibe und gewann ein KK-Gewehr. Ernst Moll belegte mit 50 Ringen den 4. Platz in der Meisterscheibe. Vom 30.09. bis 01.10. führte der Schützenverein Gruibingen das traditionelle Herbstschießen des Voralbgaues durch. Mit 49 Ringen belegte Karl Renner den 3. Platz in der Meisterscheibe. Werner Minkler stiftete den Vatertagspokal. Am 4. Juni verunglückte Werner Eberhard tödlich. 1968 Anlässlich der Hauptversammlung wurde Robert Knaus zum Ehrenmitglied ernannt. Für die Mitglieder fand am 10.02. eine Faschingsveranstaltung statt. Auf den von Werner Minkler gestifteten Vatertagspokal wurde erstmals am 23. Mai geschossen. Am 9. Juni sicherte sich unsere Mannschaft beim Sommerschießen des Voralbgaues den 6. Platz. 1969 Bei der Hauptversammlung am 19.01. wurde Georg Moll zum Ehrenmitglied ernannt. Am 08.02. wurde das traditionelle Wanderpokalschießen zwischen den Vereinen Boll, Eschenbach, Dürnau und Gruibingen durchgeführt. Am 27.09. wurde ein Freundschaftsschießen gegen die Schützenabteilung der Allianz Stuttgart durchgeführt. 1970 Beim letzten Schießen des Kornbergpokales am 22.03. in Gruibingen konnte sich unsere Mannschaft mit 1089 Ringen den 1. Platz sichern. Nach mehrjährigen guten Ergebnissen bei den Rundenwettkämpfen ist es unseren Schützen in der Runde 1969/70 gelungen, als Sieger der Kreisklasse hervorzugehen, was den Aufstieg in die Bezirksklasse bedeutete. Die erfolgreichen Schützen waren: Ernst Bötzel, Hans Moll II, Ernst Moll, Hans Gölz, Karl Zanker, Dieter Körner und Karl Renner. Am 24. Mai wurde wiederum das Wanderpokalschießen der örtlichen Vereine durchgeführt. 1971 Am 23.01. wurde Willy Burr für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.Am 13.06. wurde ein Gartenfest, verbunden mit dem Vereinspokalschießen, abgehalten. Am 18.08. nahm Karl Zimmermann an den Landesmeisterschaften in Stuttgart teil. Beim Herbstschießen des Voralbgaues belegte unsere Mannschaft den 5. Platz. Am 20.12. verunglückte unser Mitglied Fritz Wagner im Alter von 24 Jahren tödlich. 1972 Durch ein gutes Ergebnis bei den Gaumeisterschaften am 19.03. konnte sich Karl Zimmermann für die Bezirksmeisterschaften qualifizieren. Nach Abschluss der Rundenwettkämpfe hält Gruibingen einen Mittelplatz. 1973 Nach fast 18-jähriger Tätigkeit als Vorstand möchte sich Hermann Straub zur Ruhe setzen und stellte sein Amt bei der Hauptversammlung am 02.01. zur Verfügung. Ernst Moll wird in geheimer Wahl zum 1. Vorstand gewählt. Für die langjährige Ausübung des Amtes als 1. Vorstand wird Hermann Straub zum Ehrenvorstand ernannt. Völlig unerwartet verstarb am 19. Mai 1973 in Stuttgart unser Ehrenvorstand Hermann Straub. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Beim ersten Fußballturnier am 30.09., welches vorläufig das Wanderpokalschießen ablöst, belegte unsere Mannschaft den 6. Platz. 1974 Im Rundenwettkampf besiegte Gruibingen die Auendorfer Schützen und belegte somit den 10. Platz in der Tabelle von insgesamt 44 teilnehmenden Mannschaften. Beim Vereinsfußballturnier belegte unsere Mannschaft wie im Vorjahr den 6. Platz. 1975 Bei der Hauptversammlung am 15.02. wurde eine Beitragserhöhung von DM 10,-- auf DM 14,-- beschlossen. Beim Gauschießen in Hohenstaufen belegte unsere Jugendmannschaft den 5. Platz. Dieter Gölz wurde Jugendschützenkönig des Voralbgaues. Am 3. August wurde ein Gartenfest abgehalten. 1976 Beim Fußballturnier der örtlichen Vereine belegte der Schützenverein, wie schon in den vergangenen Jahren, den 6. Platz. Am 26.09. nahm unser Verein an einem Sommerbiathlon teil. Am 27. und 28.11. wurde das Jugend-Voralbgauschießen durchgeführt. Vorstand Ernst Moll konnte 16 Vereine des Voralbgaues mit 25 Mannschaften und 91 Jungschützen begrüßen. Der erste Gedanke an eine Schießhalle wurde laut. Beim Kornbergpokalschießen nahm erstmals auch Heiningen teil. Am 19. November unterlagen die Gruibinger knapp bei einem Freundschaftsschießen gegen die Gosbacher Landesligaschützen. Bester Schütze war Gerhard Schempp mit 360 Ringen. Hermann Moll erreichte 358 Ringe, Ernst Bötzel 346 Ringe und Bernd Wagner 346 Ringe. 1977 Im Zuge des Monatsschießens erzielte Ernst Bötzel im Januar mit 372 Ringen einen neuen Vereinsrekord. Vom 3. bis 5. Juni wurde das 25-jährige Jubiläum nach der Wiedergründung gefeiert. Vorstand Ernst Moll konnte am Freitagabend 17 Mitglieder des Vereines für langjährige Mitgliedschaft ehren. Beim 4. Gruibinger Vereinsfußballturnier erreichte der Schützenverein den 4. Platz. Es fanden Freundschaftsschießen gegen Hattenhofen statt. 1978 Anlässlich der Hauptversammlung am 21.01. erwähnte Vorstand Ernst Moll den neuen Vereinsrekord von Gerhard Schempp mit 376 Ringen. Ernst Moll stellte sein Amt als Vorstand zur Verfügung. Als Nachfolger wurde Gerhard Schempp gewählt. Am 15. Oktober wurden Georg Böhringer und Georg Moll für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Vom Ausschuss wurde einstimmig beschlossen, in diesem Jahr drei Mannschaften zu den Rundenwettkämpfen anzumelden. Außerdem wollen sich unsere KK-Schützen auch am Rundenwettkampf beteiligen. Sie erklärten sich bereit, die zwei fehlenden KK-Bahnen in Eigenleistung zu erstellen. Der Umbau des Daches wurde beschlossen. Gerhard Schempp stiftete eine Wanderkette für Kleinkaliber. 1979 Am 27. Mai wurden Albert Müller und Rudi Fischer zu Ehrenmitgliedern ernannt. Am 22.12. wurde eine Weihnachtsfeier abgehalten, bei der von Vereinsmitgliedern ein Theaterstück aufgeführt wurde. Die Anfrage über eine neue Luftgewehranlage wurde im Ausschuss von Vorstand Schempp gestellt. Es wurde beschlossen, dass alle vom Verein gestifteten Ehrenscheiben im Schützenhaus verbleiben. Außerdem wurde beschlossen, dass bei einer Beerdigung die Fahnenabordnung nur noch bei verdienten Mitgliedern (Ausschuss) antreten soll. 1980 Bei der Hauptversammlung am 19.01.1980 wurden zahlreiche Mitglieder für 25-jährige Mitgliedschaft sowie Willy Burr, Fritz Nägele und Eugen Eberhard für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Ludwig Zanker konnte für 50-jährige treue Mitgliedschaft geehrt werden. Gustav Straub wurde zum Ehrenmitglied ernannt und Georg Böhringer für 25-jährige Zugehörigkeit zur Vorstandschaft geehrt. Am 14.03. wurde in einer außerordentlichen Hauptversammlung der Bau einer neuen Schießhalle beschlossen, die 23 Luftgewehrstände, 6 Pistolenstände sowie 6 KK-Schießstände umfasst. Am 12.04. siegte der Schützenverein Gruibingen beim Kornbergpokalschießen mit 1457 Ringen vor Dürnau mit 1433 Ringen. Tagesbester Schütze war Hermann Moll mit 192 Ringen. Im Rundenwettkampf der Kreisklasse A führte unsere 1. Mannschaft die Tabelle an. Am 30. Juni übernahm der Schützenverein das Schützenhaus vom Pächter Gerhard Moll und wird es mit den Mitgliedern wieder selbst bewirtschaften. Am 12.09.80 erfolgte der Spatenstich für die neue Schießhalle. Es wurden ca. 1000 cbm Erde bewegt. Am 25.10. konnte das Richtfest gefeiert werden. Für die Mitglieder wurde wiederum eine Weihnachtsfeier abgehalten, bei der Vereinsmitglieder ein Theaterstück aufführten, das viel Beifall fand. |



























